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letzte Aktualisierung 31.07.2017
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Ausbildung zum Arbeitserzieher
Hier finden Sie Informationen zur Ausbildung zum Arbeitserzieher.
Anmerkung: Die "männliche" Schreibweise dient der leichteren Lesbarkeit und sollte geschlechtsneutral betrachtet werden.

 
Ausbildungszugangsvoraussetzungen

Der Beruf des Arbeitserziehers gilt nicht als Erst-Beruf, d.h. der Bewerber muss die nachfolgenden Mindestvoraussetzungen erfüllen:

  1. Hauptschulabschluss oder einen anderen, gleichwertigen Bildungsabschluss mit
    • mindestens zweijähriger, abgeschlossener Berufsausbildung und
    • zweijährige berufliche Tätigkeit.
  2. Mittlerer Bildungsabschluss (Realschulabschluss oder Fachschulreife) und
    • mindestens zweijähriger, abgeschlossener Berufsausbildung.

Statt der geforderten zweijährigen Ausbildung kann die Schule mit Einwilligung der Schulaufsichtsbehörde Ausnahmen zulassen, wenn die erforderliche Befähigung für die Ausbildung anderweitig nachgewiesen werden kann.

An den Schulen gibt es Eignungstest, um die individuelle Befähigung des Bewerbers festzustellen.


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Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung kann als Vollzeit (2 Jahre) oder nebenberuflich / Teilzeit (3 Jahre) durchgeführt werden.

  1. Vollzeit (2 Jahre)

    1. Schulische Ausbildung über den Zeitraum von 2 Jahren
      Inhalt ist theoretischer und praktischer Unterricht. Zwischen der schulischen Ausbildung finden schulbegleitende Praktika (zusammen ca. 20 Wochen) statt.
      Der Schulabschluss wird durch eine staatliche Prüfung erreicht.
    2. Anerkennungspraktikum und staatliche Anerkennung
      Nach erfolgreicher staatlichen Prüfung muss innerhalb von 3 Jahren ein einjähriges Anerkennungspraktikum in einer vom für die Ausbildung zuständigen Regierungspräsidium anerkannten Einrichtung absolviert werden.
      Die staatliche Anerkennung erfolgt frühstens nach 9 Monaten durch ein Kolloquium. In den meisten Fällen wird das Anerkennungsjahr erst mit Abschluss des 12. Monats beendet.
      Wird ein Anerkennungspraktikum im Rahmen einer Teilzeitstelle absolviert, so muss das Anerkennungsjahr entsprechend verlängert werden, um die gleiche Stundenzahl zu erreichen.
    3. Finanzierung
      Die Finanzierung der schulischen Ausbildung erfolgt teilweise durch das Arbeitsamt (Umschulungsmaßnahme max. 2 Jahre) oder als Selbstzahler. Während des Anerkennungsjahres ist das Arbeitsamt nicht mehr zuständig, d.h. Sie bekommen ein Praktikantenentgeld seitens der Einrichtung oder finanzieren sich selbst.


  2. Nebenberuflich/ Teilzeit (3 Jahre)

    1. Schulische Ausbildung
      Die schulische Ausbildung erfolgt über den Zeitraum von 3 Jahren. Alle 3-4 Wochen (1x im Monat) gibt es 1 Woche Blockunterricht. Vor den Sommerferien einmal 2 Wochen Blockunterricht.
      Der Blockunterricht findet in den regulären Schulzeiträumen statt, d.h. während den Ferien (z.B. Sommerferien) findet kein Blockunterricht statt.
      Abschlussprüfung ist gegen Ende der 3-jährigen Ausbildung.
    2. Praktika
      Anders als bei der Vollzeitausbildung, finden die Praktika während der gesamten Ausbildung statt und werden nur durch Blockunterricht unterbrochen.
      Die Praktikumsstelle kann gewechselt werden, sollte in der Regel jedoch 1 Jahr dauern. Auslandspraktikum ist erlaubt (max. 4 Wochen).
      Ferien wie in der Schulzeit gibt es nicht. Der Urlaub ist an die Praktikumseinrichtung angeglichen, darf jedoch nicht während des Blockunterrichtes genommen werden (Schulpflicht).
    3. Finanzierung
      Die Finanzierung erfolgt teilweise durch das Arbeitsamt (Umschulungsmaßnahme) oder als Selbstzahler. Die Praktikumstellen sind meist nicht bezahlt. In Ausnahmefällen zahlt die Einrichtung das Schulgeld (ca. 150€ / Monat).
    4. Staatliche Anerkennung
      Die staatliche Anerkennung erfolgt durch ein Kolloquium am Ende der 3-jährigen Ausbildung.




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Ausbildungsinhalte

Die schulische Ausbildung (oder Blockunterricht) beinhaltet neben den Praktika folgende Inhalte:

  1. Theoretische Fächer
    • Arbeitserziehung und Arbeitstherapie
    • Pädagogik
    • Psychologie
    • Psychopathologie
    • Soziologie
    • Rechtskunde
    • Berufskunde
    • Fertigungstechniken
    • Betriebslehre und Organisation
    • Deutsch
    • Informatik (PC-Kenntnisse)
    • Sozialpädagogik

  2. Fachpraktische Fächer
    • Praxis und Methodenlehre / Unterweisung
    • Technisches Werken (Holz, Metall, Textil, Keramik)

  3. Anerkennungsjahr / Berufspraktikum
    • Das Anerkennungsjahr muss innerhalb von 3 Jahren nach dem Schulabschluss abgeschlossen sein.
      Die staatliche Anerkennung erlangt man nach erfolgreich abgeschlossenem Kolloquium (frühstens 9 Monate nach Beginn des Praktikums).
    • Bei Teilzeitausbildung (3-jährige Ausbildung) gilt das Berufspraktikum als abgeleistet, wenn während der (3-jährigen) Ausbildung eine berufliche Tätigkeit in einer geeigneten Einrichtung erfolgreich durchgeführt wurde.

Die Inhalte der einzelnen Ausbildungsschulen unterscheiden sich geringfügig in Stundenzahl, Schwerpunkt und Fächerkombination.


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Abschlussprüfung

Um den Schulabschluss und somit die staatliche Prüfung zu erlangen, müssen Sie folgende Prüfungen absolvieren:

  • Fachpraktische Prüfung (Unterweisungsprüfung)
    • Hierbei soll die Fähigkeit des Schülers festgestellt werden, ob er die ihm vermittelten Fachkenntnisse in die Praxis umsetzen kann.


  • Schriftliche Prüfungen
    • Arbeitserziehung und Arbeitstherapie (kann nicht gewählt werden)
    • Psychologie oder Pädagogik / Soziologie (kann gewählt werden)


  • Mündliche Prüfungen
    • Hier wird das unter "schriftliche Prüfungen" nicht gewählte Fach (Psych. oder Päd./Soz.) mündlich geprüft.
    • Psychopathologie
    • Rechts- und Berufskunde
    • Fertigungstechniken



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